Berichterstattung zu Bisphenol A in Konserven

 

Einer Studie der dänischen Umweltbehörde zufolge, geht von Bisphenol A in Kassenrollen aus Thermopapier keine Gefahr aus. So ist mittlerweile der Einsatz von Bisphenol A in Schnullern und Babyflaschen EU weit verboten. Es wird für die Thermoschicht in Kassenrollen aus Thermopapier eingesetzt, diese enthalten etwa 2% BPA. Ursprünglich wurde Bisphenol A jedoch als günstige Alternative zur Gewinnung von Östrogen erforscht. Inzwischen sind bisphenolfreie Kassenrollen aufrund der gestiegene Nachfrage allenfalls noch geringfügig teurer als BPA haltige Rollen. Auch bei und finden Sie Kassenrollen ohne BPA. Dennoch hat die Papierindustrie auf die Besorgnis der Verbraucher reagiert und Bisphenol A freie Papiersorten auf den Markt gebracht. Die Behörde hat Anfang 2015 ein Gutachten zur umfassenden Neubewertung der Exposition gegenüber Bisphenol A und dessen Toxizität veröffentlicht.

 

Bisphenol A kann auch vom Körper aufgenommen werden und hormonell wirken. Diese Stoffe sind jedoch weit weniger erforscht als Bisphenol A. Daher ist unsere Empfehlung beim Kauf von bisphenolfreien Rollen darauf zu achten das bei diesen nicht steht: Bisphenol A frei, sondern bispenol frei.

 

Die heimliche Gefahr

 

Der mittlere Gehalt an BPA im menschlichen Blut sei mittlerweile höher als die Konzentration, die ausreicht, in etwa Sexualentwicklung von Mäusen zu beeinträchtigen. Im Mai 2013 wurde erneut die Risiken von Bisphenol A überprüft. BPA ist des weiteren in Plastikbehältern enthalten, vor allem aber in der Innenbeschichtung von Konserven- und Getränkedosen. Frankreich hat solo einen Vorstoß gewagt, Der französische Senat hat eine Gesetzesvorlage verabschiedet, wonach BPA von Mitte 2015 an aus sämtlichen Lebensmittelverpackungen verbannt wurde.

 

Umweltfreundlich denken und handeln

 

In vielen Lebensmittelverpackungen steckt die Chemikalie Bisphenol A, die landläufig auch als Weichmacher bezeichnet wird. Im Oktober 2011 hatte die französische Nationalversammlung ein verbot der Chemikalie in Lebensmittelverpackungen bereits von 2014 an gestimmt. Die Nationalversammlung wurde nun doppelt vorhanden dabei Gesetz befasst, bevor es dann endgültig verabschiedet werden konnte. EU-weit galt bisher lediglich ein Verbot der Chemikalie in Babyflaschen. In Frankreich soll für Verpackungen von Nahrungsmitteln für Kleinkinder das Verbot bereits gelten. Bisphenol A ist eine Industriechemikalie, die in vielen Alltagsgegenständen vorkommt. So wie in Plastikgeschirr, Konservendosen und auch Kassenbons aus Thermopapier.

Einige Studien liefern Hinweise darauf, dass bereits kleine Mengen des Stoffes, der über einfachen Hautkontakt und die Lebensmittel in den Organismus gelangen kann, Schaden anrichten können. Zwar bemängeln einige Experten keine Gelegenheit auslassen, dass die Beweislage für viele Zusammenhänge bis jetzt nicht hinreichend geklärt sei. Besonders Kassenpersonal, das viel Kontakt mit Thermo-Bonrollen hat, atmet nun beruhigt auf.

 

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