Bisphenol A - Viele Kassenzettel sind giftig

 

Bisphenol A -  Viele Kassenzettel sind giftig

Umso mehr Schwangere, idie an ihren Arbeitslätzen mit Kassenbons und anderen Bisphenol belasteten Schriftstücken in Berührung kämen, würden inakzeptablen Risiken ausgesetzt, denn besonders gefährdet durch BPA seien Ungeborene, warnt der Umweltverband weiter. 2016 wurde eine Studie durchgeführt und kam zum besorgniserregenden Ergebnissen. In 14 von 16 Stichproben konnten die Experten hormonähnlich wirkende Substanzen BPA und BPS nachgewiesen. Auch ein Modekette fiel dabei mit BPS belasteten Kassenzettel auf. Dort machte der Betriebsrat nun durch eine Unterschriftenaktion darauf aufmerksam und sucht Unterstützer. Laut Studien, die in Auftrag gegeben wurden, ist Tritan unbedenklich und gibt keine hormonell oder östrogen wirksamen Substanzen ab. Die Chemikalie gilt als Mitauslöser von hormonell bedingten Krebsarten wie Brust-, Hoden- oder Prostatakrebs. Für Diabetes Typ 2, Fehlbildungen der Geschlechtsorgane und Übergewicht. Es wurde sogar geklagt gegen die Veröffentlichung der Ergebnisse und bekam recht.

 Nachhaltiges Füllmaterialien ohne BPA

Es wäre besser, wenn Unternehmen darauf Einfluss nehmen könnten, dass zumindest nachhaltiges Füllmaterial verwendet wird. Bisphenol A (BPA) und der alternative Weichmacher Bisphenol S (BPS) führen laut einer Studie von Forschern zu Veränderung in der Gehirnentwicklung. Viele Kassenzettel enthalten Thermopapier und enthalten die Chemikalie Bisphenol A oder die chemisch verwandte Chemikalie Bisphenol S.

 BPA wirkt wie ein Hormon

 Laut Studien wirkte der kurz BPA genannte Stoff wie ein Hormon. Damals hatte sich BPA aus dem Plastik der Käfige gelöst, sodass die Versuchstiere es aufnehmen konnten. Bisher gehen Forscher davon aus, dass BPA überwiegend durch Nahungsmittel in den Körper gelangt. Ist der Kontakt mit Bisphenol-A aus Plastikprodukten auch für den Menschen ein Risiko? Ganz so wie es schon vor 20 Jahren erstmals im Zusammenhang mit BPA beobachtet wurde. Der Zweifel an den Bisphenol-A Ersatzstoffen ist an sich gesät. Auch die Ersatzstoffe für BPA stellen sogenannte endokrine Disruptoren dar. Doch im Alltag bleibt der hormonarktive Stoff präsent. Das Züricher Kantonlabor äusserte aufgrund seiner Messungen den Verdacht, dass der Stoff anschliessend intrakutan eindringe. Weniger als zwei Mikrogramm bei trockener Haut, bei fettiger oder schweißiger Haut sogar bis zu 20 Mikrogramm. Die Aufnahme von BPA sei lediglich ein Nebenaufnahmeweg.

 Deutschland stellt um

 Bis jetzt hat leider noch nicht auf unbedenkliches Thermopapier umgestellt - obwohl es Hersteller gibt, die Thermopapier ohne Bisphenole anbieten. Der Stoff sei bei über 90 Prozent der Einwohner von Industriestaaten im Blut und im Urin nachweisbar. Ähnlich wie BPA greift BPS speziell männliche Hormone an. Möglicherweise ist BPS aber genauso giftig wie BPA. Produkte und Verpackungen, die BPS enthalten, werden gerne als BPA-frei gekennzeichnet, um als sicher zu gelten. Eine niederländische Studie belegte 2016, dass BPA das Immunsystem von Ungeborenen im Mutterleib und von Kleinkindern angreifen könne.

 

 

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