Bisphenol A - Eine umfangreiche Aufklärung

 

Bisphenol A – Massenchemikalie mit unerwünschten Nebenwirkungen. Unter bestimmten Bedingungen kann sich BPA aus den Produkten lösen – wie aus der Beschichtung von Dosen und aus Polycabnatbabyfläschchen, die dann über die Nahrung oder über die Haut, wie auch bei Thermopapier vom Menschen aufgenommen werden.

Viele Supermärkte besitzen Kundenwaagen, auf denen der Kunde nicht nur das Gewicht seiner Ware überprüfen kann, sondern auch die zu kaufenden Menge abwiegt und anschließend einen Bon auf Bonrollen ausdruckt, der den Preis für die Ware überprüft. Skurielerweise sind die Bons aus der Gastronomie und aus Apotheken besonders mit BPA belastet. Das meiste an BPA nehmen wir aber nicht über Thermopapiere, sondern erst recht über Behälter und Verpackungen auf. Denn Bisphenol A ist auch in Kunststoff von Trinkflaschen, Lebensmittelboxen ja sogar in der Innenbeschichtung von Konservendosen enthalten. Da die Beschichtung aus Bisphenol A damit Papier auf unsicheren Füßen stehend verbunden ist, kann der Stoff bei Berührung leicht über die Haut aufgenommen werden. Bei den herkömmlichen Thermorollen enthält die Beschichtung der folgenden Artikeln kein Bisphenol A.

 

Im Jahr 2017 testete die österreichische Verbraucherschutzorganisation insgesamt 337 Kassenzettel. Diese stehen seit dem Jahr 2010 im Verdacht gesundheitsschädlich zu sein. Wie oft wir einen Kassenzettel in der Hand halten, wird uns als Konsument nicht um ein Haar bewusst.

 

Bonrollen aus Thermopapier enthalten BPA

 

Bonrollen werden auch aus anderen Ländern importiert, genau hier liegt die Gefahr. In sehr geringen Mengen befindet sich Bisphenol mit unter auf Fahrkarten, Parktickets und Kassenrollen im Thermopapier.

 

Bisphenol A – Eine umfangreiche Aufklärung

 

Es gibt hunderte Arten von Plastik, viele davon haben keine Auswirkungen auf das Hormonsystem, die Industrie beharrt dennoch darauf, Bisphenol A zu verwenden. Die Angaben von getesteten Personen über die Häufigkeit dieses Problems schwanken zwischen 2 und 20% aller Frauen weltweit. Eines ist jedoch klar, das Problem wird durch BPA verursacht. BPA ist ein Hauptbestandteil bei der Herstellung von Epoxidharzen, die als Kleber, Oberflächenbeschichtungen und Lacken Verwendung findet. Bisphenol A steckt leider auch in vielen Alltagsgegenständen. Viele der heute verwendeten Produkte enthalten Bisphenol A, eine Chemikalie die erstmals 1891 synthetisiert wurde.

 

Bisphenol A in der Schwangerschaft

 

Frauen die drei oder mehr aufeinander folgende Fehlgeburten hatten, haben einen dreimal höheren Anteil an Bisphenol A in ihrem Blut aufgewiesen als Frauen deren Schwangerschaft erfolgreich verlief. Die vermännlichung und Sterilisation von Frauen im Mutterleib, könnte mit Bisphenol A zusammen hängen. Dieses Syndrom kommt bei Frauen vor, denen große Mengen männlicher Hormone verabreicht wurde, zu den Symptomen zählen Unfruchtbarkeit, übermäßige Körperbehaarung, Haarausfall am Kopf, Fettleibigkeit und eine tiefe Stimme.

 

Nicht nur in Kassenbons befindet sich BPA

 

Das Plastik aus dem Bisphenol A hergestellt wird, wurde in Deutschland und den USA in demselben Augenblick entwickelt, im Jahr 1955. Die ab Juni 2011 gültige EU-Verordnung zur Zulassung von Pflanzenschutzmitteln sieht vor, dass zukünftig ein Stoff in Pflanzenschutzmitteln

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