Sie kommen teilweise zu widersprüchlichen Ergebnissen

 

Von größeren Registrierkassen herstellen kann Thermopapier zwar in drei Qualitäten gekauft werden (Bisphenol A, Bisphenol S oder komplett Phenolfrei), zahlenmäßig überlegen wählt aber das günstigste BPA- haltige Papier. Obwohl unser Körper BPA relativ schnell abbauen kann, kann bei über 90% der Bevölkerung BPA in Blut und Urin nachgewiesen werden. Einige aber enthalten wiederum Bisphenol S, das wahrscheinlich ebenso schädlich als BPA ist und noch zu wünschen übrig lassen erforscht wurde. Im menschlichen Körper wird Bisphenol A schnell in ein Stoffwechselprodukt umgewandelt, das keine östrogene Wirkung mehr hat und über die Nieren ausgeschieden wird. Bisphenol A ist europäisch mit der meist produzierter Stoff über eine Million Tonnen werden davon zurzeit hergestellt. Bisphenol A gehört aber zu der Gruppe von Substanzen, die hormonähnlich wirken können. Wärme oder Aufheizen, Säuren und Laugen begünstigen das Freisetzten von Bisphenol A aus dem Polymer.

 

Gutachten zur Bewertung der Gesundheitsrisiken

2015 wurde erneut ein Gutachten zur Bewertung der Gesundheitsrisiken durch die Verwendung von Bisphenol A in Lebensmittelbedarfsgegenstände publiziert; dieses kommt zu der ähnlichen Einschätzungen. Die einzelne Produkte machen uns nicht krank, wohl aber die Summe der Belastung durch die Vielzahl der Quellen. Sogar Zahnpaster enthält etwa jedes fünfte Produkt hormonell aktive Substanz.

 

Gefahren von Bisphenol A sehr umstritten

 

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet aus einer Studie: Mehr als neun von zehn Menschen haben BPA im Urin. Einer Studie zufolge aus Bonn vom Dezember 2012 folgend kann BPA den Hormonhaushalt beeinflussen sowie Enzyme und Transportproteine in ihrer Funktion beeinträchtigen. Für Kassiererinnen ist das BPA oder auch BPS-haltigen Thermopapier besonders schädlich.

 

Bisphenol A kommt fast überall drin vor

 

Bisphenol A kommt in vielen Gegenständen vor, mit denen wir tagtäglich Kontakt haben. Denn der chemische Stoff kommt in zahlreichen Produkten des alltäglichen Lebens vor, Gegenständen, mit denen wir ständig in Kontakt kommen. Folgen sind erst recht verminderte Fruchtbarkeit bei Frauen, mögliche Missbildungen bei Embryonen, Erhöhung der Anfälligkeit für Krebs, Diabetes und Herz-/ Kreislaufprobleme. BPA befand sich sogar in Babyflaschen und in vielen anderen Alltagsgegenständen und Umwelthygiene. Bisphenol A werde besonders beim Erwärmen von Plastik freigesetzt. Wegen seiner weiten Verbreitung haben Wissenschaftler BPA sogar schon im Hausstaub nachweisen können. Neben der Fruchtbarkeit von Männern beeinflusse der Stoff nun gar auch die Entwicklung von Nervenzellen und könne sich damit auf das spätere Verhalten oder die Gefühle auswirken.

 

BPA/BSA-freie Quittung verbreitet sich immer mehr

 

Pizzakartons, WC-Papier, …, dass man eine BPA/BSA-freie Quittung in den Händen hält. Im Juli 2010 hat das Umweltbundesamt eine Informationsbroschüre veröffentlicht, in der festgehalten wird, dass es vorsorglich die Verwendung BPA-haltiger Produkte beschränken will. Im Januar 2010 gab auch die USA bekannt, neuere behördliche Untersuchungen hätten einige Bedenken hinsichtlich der Auswirkung von BPA in derzeitigen Produkten auf verschiedene menschliche Organe erbracht.Eine Untersuchung in Österreich aus 2017 zeigte, dass nur 30 von 337 untersuchten Kassenbons frei von BPA waren.

 

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